Wir sind Kalahari „Mäuse“ – Botswana 

Der Kazungula Grenzübergang ist und bleibt unser Lieblingsgrenzübergang hier in Afrika. Es gibt keine Schlepper, die einen bedrängen, alles kann mit Visa bezahlt werden, also kein dubioses Geldtauschen, man fährt mit einer spektakulären Aussicht über den Chobe River und für uns „Drei“ dauerte alles zusammen nur eine halbe Stunde. 

Um natürlich wirklich „eingereist“ zu sein, musste noch ein erstes lokales Bier her. Das ist, glaube ich, genau so wichtig wie dieser Stempel im Pass. 

Am Morgen dachte ich, dass wir bei Dave‘s Tyre Center verabredet waren, um unseren neuen Reifensatz aufziehen zu lassen. Da zeigte sich, dass Kommunikation alles ist, denn Tony hatte nur gefragt, ob er unsere Reifen „da hätte“, aber nicht, dass wir sie definitiv haben wollen und Montag früh um 8 Uhr auf der Matte stehen – Er hatte sie leider schon am Vortag verkauft. Schnell wurden definitiv fünf Reifen für uns bestellt und mit etwas Glück sollten sie 16 Uhr in Kazungula ankommen. 

Also hatten wir einen „Freizeit“-Tag gewonnen. Es klingt komisch, aber nach Kenia gibt es nun hier in Botswana endlich wieder Supermarktketten (Spar, Choppies, Shoprite) mit besserem Käse, tollem Fleisch und guten südafrikanischen Weinen. Dann „schlenderten“ wir noch durch Auto Spare Shops und nutzten die Gelegenheit im Toyota Autohaus, den neuen „alten“ Landcruiser anzugucken – ja, mit Absicht sollte es Toyo auch sehen, damit er sich ein bisschen besser „benimmt“. 

Nach all der „Shopping“-Aufregung kehrten wir in der Chobe River Lodge ein. Hier musste ebenfalls eine Qualitätskontrolle des lokalen Bieres und des Pools durchgeführt werden. Auch erwarteten uns schon unsere vier deutschen Freunde und Reisegefährten. 

Ahnt ihr es? Natürlich kamen die Reifen heute nicht mehr an, sodass wir auf morgen früh 7:30 vertröstet wurden, aber der Abend hatte noch ein Highlight, denn es gab ein Geburtstagskind in der Runde und wir gingen alle zusammen zum wirklich leckeren Buffet (danke nochmal für die Einladung). 

Am nächsten Morgen hat Toyo dann neue „Schuhe“ bekommen – ja, wir sind jetzt auf Roadcruza 3200 umgestiegen. Sicher ist das allen klar, aber zur Erklärung: Chinesische Kopie vom BFGoodrich und wir wechseln von AllTerrain auf MudTerrain (70% off-road, 30% Tar Road, gröberes und dickeres Profil, verstärkte Seitenwand, etwas höhere Abnutzung aber bessere Traktion im Schlamm, hoffentlich langlebig🤞🏻) und ein Drittel des Preises.

Wow, innerhalb von 1,5h waren alle fünf Reifen neu „besohlt“ und perfekt „ausgewuchtet“. 

Zur artgerechten Haltung ging es direkt in den Chobe Nationalpark. Wir hatten erfahren, dass die Elefanten bereits unterwegs in den südlichen Teil des Parke (Savuti) sind, aber wir mussten einen Abstecher zur Riverfront machen. 

Wir wurden beim Frühstück auf dem Dach mit 14 Elefanten (waren scheinbar spät dran) und zwei Löwen belohnt.

Unser eigentliches Tagesziel war die „wilde“ kaum befahrene Strecke durch den Park in den Savuti – keine anderen Autospuren im Sand, überwuchertes Gebüsch (sorry Lack), aber auch ein Löwenrudel von acht für uns allein. 

Wir fuhren durch überspülte Flussarme und machten die ersten Spuren nach dem letzten Regen, auch fanden wir schlammige Restpfützen, aber die neuen Reifen performen. 

Teilweise war der Track so verwaschen, dass wir drei Karten und gesundem „Offroad“-Verstand brauchten, um die gewünschte Richtung einzuschlagen. Wir hatten auch einige Blicke auf den Savuti (der ein Fluss ist) und freuten uns über das viele Wasser für die Tiere – halt stopp – genau diesen Trocken!-Fluss wollen wir durchqueren. Etwas angespannt fuhren wir die 50km im letzten Sonnenlicht bis zur Flussquerung „Puh, Glück gehabt, hier ist er trocken“. Wir campierten im trockenen Flussbett, doch dann wurden wir nachts von unserem Batteriekontrollsystem geweckt „Piiiiiiep Piiiiiiep Piiiiiiiep“ – was ist denn jetzt schon wieder?! Man kann den Alarm zum Glück einfach wegdrücken. Am Morgen maß Tony die Batterie durch, aber nur 10,4 Volt lagen an. Ich weiß ihr habt alle Ahnung, aber ich habe gelernt, es müssten so 12 bis 12,8 Volt sein. 

Unsere Taktik – wenn wir fahren, Kühlschrank hochdrehen, damit das Bier kalt wird. Doch jetzt waren wir erst einmal im Savuti.

Begrüßt wurden wir mit einem Löwen, der sich auch über sein Frühstück hermachte. 

Es war ein richtig schöner Safari Tag, an den sich eine unruhige Nacht anschloss. Wir hatten uns zum Essen ein Grillwürstchen und etwas Salat gemacht. Wir hatten draußen auf unseren Sandblechen mit dem Gashöcher gegrillt und ja, vielleicht auch etwas Hoffnung, dass nachts eine Hyäne vorbeigeschnüffelt kommt. 

Wir wurden nachts wach, weil wir ein Geräusch hörten – wir leuchteten rum, sahen aber nichts, haben auch nichts ins Gebüsch huschen hören. Kurz danach war das Geräusch wieder da – ein bisschen besorgt waren wir, da wir es nicht sahen und nicht zuordnen konnten. Am Morgen war auch nichts auf der Wildlife Kamera, keine Spuren zu sehen. 

Naja, erstmal mit den ersten Sonnenstrahlen auf Game Drive gehen. Wir wurden mit einer Schakalfamilie belohnt, die dann noch auf Jagd gegangen sind und erfolgreich waren. 

Wir trafen uns danach wieder mit unseren deutschen Freunden, um den Savuti Channel zu befahren.

Unser Ziel war die Marabu Pan, wo wir einen letzten gemeinsamen Stop machten. Drei Toyota nebeneinander, klar, einer hat die Motorhaube auf – natürlich Toyo.

Die Expertenmeinung nach erneutem Durchmessen unserer Batterie – wohl eher nur eine Zelle kaputt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erleichtert Tony war, dass es kein „Kriechstrom“ oder irgendwas „Komplexes“ ist, die Bierkühlung nicht wirklich in Gefahr ist und wir „nur“ eine neue Batterie kaufen müssen. 

Es gibt zwei Wege aus dem Savuti: eine Sandstrecke (immer befahrbar, wäre vernünftig) und die Marsh Route entlang der Pfanne (eher nass und schlammig – zur Erinnerung: der Schlamm, in dem wir schon eine ganze Nacht verbracht haben).

Wir wollten uns die Marsch Route mal „angucken“ und standen zwischen hunderten Elefanten. 

Na, wenn das kein gutes Zeichen ist! Es lief lange recht gut, bis wir bis zum Differential im „Black Cotton Soil“ steckten. 

Mitten in der Ebene kein Baum in Sicht, also sofort aufs Dach und die MaxTrax drunter – sie sind zwar dann absolut eingesaut, aber wir haben es raus geschafft. Danach waren wir überzeugt: Heute müssen wir uns mal eine „bessere“ Campsite verdienen – Mababe River Campsite mit eigenem Bad, Strom, Trinkwasser und einem Pool.

Wir haben aber nicht nur im Pool gechillt, sondern MaxTrax sauber gemacht und Wäsche gewaschen. Wir fanden die erste Mäuseködel auf dem Polster – ist vielleicht das nächtliche Geräusch aus dem Savuti eine Maus gewesen?! Erstmal beobachten. Dann erfuhren wir, dass 200 m weiter am Weg zwei Löwinnen liegen. Tony war der Meinung: „Ach, da laufen wir hin“ (er wollte das Dach nicht nochmal runterklappen, die Wäscheleine war an Toyo gespannt). Ich meinte, dass es dumm wäre, wenn wir jetzt wegen so einer leichtsinnigen Aktion drauf gehen. 

Ich konnte ihn überzeugen und wir rollten los, und da lagen die beiden wirklich direkt am Weg. Damit sich das „Wäsche umhängen“ auch gelohnt hat, machten wir noch einen Sunset Drive und wurden mit Hippos und zwei weiteren Löwen belohnt. 

Wir hatten einen unterhaltsamen Abend mit anderen Reisenden mit angeregten Gesprächen, bis dann zwei Angestellte kamen und uns sagten, dass wir JETZT ins Auto gehen sollen, da Löwen in Richtung Campsite laufen. Wir waren eher so: „Uh spannend, wo denn? Wie weit weg? Wie viele?“ Man merkte direkt, dass sie etwas angespannt waren und sagten nochmal mit Nachdruck, dass wir JETZT aber wirklich ins Auto sollen. Nachts wurden wir durch Geräusche an der Campmülltonne (mit passendem Deckel und einem Riegel an der Wand befestigt) wach. Eine riesige Tüpfelhyäne machte sich über die Mülltonne her. 

Sie erschrak bei unserem Licht und ich war kurz besorgt, dass sie noch unsere Wäscheleine mit abräumt und gleich mit meiner Unterwäsche auf dem Kopf durchs Okavango Delta rennt, aber sie hatte einen professionellen Umgang mit Wäsche.

So konnten wir mit kompletten „Kleiderschränken“ weiter in den Khwai fahren und machten mit dem Mokoro eine Tour durch das Delta.

Leider haben wir keine Elefanten gefunden, aber sind richtig nah an Hippos gekommen – ach und gefühlt alles zu Wasserrosen gelernt. Tony meint, das ist nichts für den Blog, eher für Einzelgespräche mit Interessierten. 

Weiter ging es in den Moremi (Okavango Delta) und der was, wie alles aktuell, bereits sehr nass. Jeder (eigentlich auch Tony) weiß, dass man keine unnötigen Wasserdurchfahrten macht, aber dieses Leuchten in Tonys Augen, wenn er durchs Wasser fährt. 

Also auf der Strecke haben wir keine anderen Autos gesehen, warum nur?! 

Klar gab es auch schöne Löwensichtungen und anderes Wildlife. Dann fanden wir viel näher am Hauptweg und komplett unnötig ein im Wasser versenktes Mietauto. Wir fuhren hin, ob man helfen kann, ob noch jemand drin sitzt. 

Keiner mehr da. Wir erfuhren später, dass mit zwei weiteren Autos das Auto geborgen wurde – wohl Totalschaden. Ich hoffe wirklich, dass das Tony etwas sensibilisiert.

Next Stop Maun – im Spare Store kauften wir eine neue Batterie, die Tony selbst wechseln wollte. Das hat nach etwas Fluchen geklappt, jedoch gab es kleinere Kollateralschäden. Ich hatte noch gefragt, ob es relevant ist, in welcher Reihenfolge man ab- und anklemmt… Es zeigte sich, dass es für die Sicherungen schon relevant ist – vor allem aber dass man Plus- und Minuspol nicht verwechselt…

Wir fanden am Morgen weitere Mäuseködel, sodass wir eine Mausefalle brauchten. Es zeigte sich, dass es hier keine Lebendfalle gibt. Damit wollte ich mich nicht abfinden und nach einer kurzen Internetrecherche begann ich, eine Falle zu bauen.

Ach, seit Moremi und dem ganzen Wasser und Schlamm bremste Toyo nicht mehr wirklich – also man musste 2-3 Mal das Bremspedal treten, um eine zarte Verzögerung zu verspüren. Man muss ja auch mal eine Autowerkstatt in Maun kennenlernen.

Bremsen gereinigt- besser, aber noch nicht toll. Der deutsch-französische Chef war nicht zufrieden und so waren wir für den nächsten Morgen im Werkstatt-Recall. Am Morgen gab es dann neue Bremsbacken in der Front und Toyo bremste wieder so gut, wie ein zu schwerer Landcruiser das halt kann… Da es noch nicht so spät war, fuhren wir noch bis zum Boteti Fluss und ließen den Tag am Beobachtungsdeck ausklingen.

Heute starteten wir in den Nxai Pan Nationalpark. Eine wichtige Verbindung zwischen dem Okavango Delta und dem Hwange Nationalpark für Tierwanderungen. Wir fanden direkt eine Familie Löffelhunde und konnten dann in Begleitung mit Elefanten frühstücken.

Nachdem wir die Nxai Pan abgefahren waren, fuhren wir zu Baines Baobabs.

Es gibt hier eine Gruppe von sieben großen Baobabs (Affenbrotbäumen), die sich am Rande der Kudiakam Pan befinden. Diese Bäume sind ca. 1000 Jahre alt und über 20 m hoch. Der „Entdecker“ und Maler Thomas Baines hat diese Baumgruppe 1862 in einem Gemälde festgehalten. Deshalb wurde die Baumgruppe auch nach ihm benannt. 

Da die Baobabs sehr langsam wachsen, nimmt der Stamm im Jahr nur etwa 1mm an Umfang zu, deshalb sehen die heutigen Bilder noch fast genauso aus wie zu Baines Zeiten.

Unser Nachtlager schlugen wir unter einem Baobab auf, bereiteten das Feuer vor und schafften es noch im Trockenen zu essen, bis das Gewitter aufzog. 

Es hat die halbe Nacht gewittert und geregnet, sodass aus der trockenen Salzpfanne eine nasse Salzpfanne wurde. Warten, bis es trockener ist, war keine Option, sodass wir es probierten. Unsere Taktik mit viel Momentum und Gas schnell drüber, damit man ja nicht einsinkt. 

Es war ein ziemliches gerutschte und driften in den Kurven, aber auch spaßig, wir hoffen nur, dass Toyo uns das ganze Salz nicht übel nimmt.

Da wir keine Lust hatten, die Reifen aufzupumpen, ging es weiter offroad zurück entlang des Boteti Flusses. 

Hier war heute ziemlich viel los, sodass wir uns entschlossen hatten, noch einmal hier zu nächtigen. 

Wir hörten mal wieder ein neues, leicht beunruhigendes Geräusch von Toyo, während es durch den Tiefsand ging. Wir überlegten die ganze Nacht hin und her. Unser nächstes Etappenziel sollte die Kalahari sein (viel tiefer Sand). Tony vermutete die hinteren Radlager als Unruhestifter. Also riskieren und hoffen, dass wir es noch durch die Kalahari schaffen, oder zwei Stunden Rückweg nach Maun, um es da wechseln zu lassen. 

Wir entschieden uns für Maun. 

Die Radlager sind ein Verschleißteil und müssen regelmäßig getauscht werden. Durch unsere Spacer zur Spurverbreiterung und das hohe Gewicht auf der Hinterachse waren unsere einfach etwas schneller an ihrem Lebensende angekommen.

Im schlimmsten Falle, kann das Lager aber komplett versagen, was zum Achsschaden und liegen bleiben führt. Also verbrachten wir fast den ganzen Tag in der Werkstatt, sodass wir in Maun blieben und den Abend in der Okavango Brewery ausklingen ließen.

Mit neuen Lagern und ohne Angst mitten im Nirgendwo liegen zu bleiben, geht es jetzt aber in die Kalahari. Kurze Strecke über den Highway und dann 100km entlang der Cutline zum Gate. Hier erzählen wir immer gleiche Geschichte, dass man keine Campsite-Reservierung hat, weil die Website down war und keiner auf meine Mails geantwortet hat. Dabei traurig gucken und ein Anruf vom Ranger später hatten wir unsere Campsites (6€ die Nacht im Nationalpark). Wir lieben die Kalahari einfach. Heute nahmen wir uns den nördlichen Teil vor und fuhren die Wasserlöcher ab. 

Dort stand ein anderes Auto. Ich wollte mit dem Fernglas gucken, wo er hinhaut, und sah, dass er uns mit seinem Fernglas anschaute. Ups, etwas unangenehm, aber er signalisierte, dass wir zu ihm kommen sollten. Ich dachte so: „Na das muss ja ein ganz dickes Ding sein, das er uns zeigen will“, dann sprang er aus dem Auto und ich (Tony dann etwas verzögert auch) erkannte ihn – der Kanadier Kevin, mit dem wir 2021 durch den Kaudum Nationalpark in Namibia gefahren sind und der uns beigebracht hatte, wie man elegant Bäume mit der Winde aus dem Weg zieht. 

Wir konnten es alle nicht glauben und freuten uns riesig. Ach, und einen Löwen hatte er auch noch für uns.

Wir beschlossen, zusammen auf der Sunday Pan Campsite den Abend zu verbringen. 

Davor beobachteten wir den Löwen noch mit seinem Orxy Kill, genossen dabei unseren Sundowner und scheinbar hat das den Löwen auch motiviert, noch etwas zu trinken. Wir begleiteten ihn zum Wasserloch. 

Ich hatte vorher die Berichte zu dieser Campsite gelesen… Es scheint das „Headquarter“ der Kalahari Maus zu sein. Horrorberichte von komplett zerstörter Autoelektrik waren da zu lesen. Ich hoffte, dass Toyo noch nach unseren anderen Mäusen richt und sich deshalb keine neue rantraut. Als weiteres „Ablenkungsmanöver“ stellte ich unsere Bio-Abfälle in einer Schale mit zusätzlichem Wasser etwas entfernt vom Auto auf.

Wow, ich sage euch, die Wildtierkamera ist voll mit Mäuse-Spam gewesen. 

Am nächsten Morgen bewachte der Löwe immer noch seinen Kill und war eher adynam, sodass wir weiterfuhren und von vier weiteren Löwen am Wegesrand überrascht wurden, die sich an eine Herde Orxy ranschlich. 

Naja, zumindest in unserer Sichtweite war es nicht erfolgreich, sicher wird es zum Lunch geklappt haben.

Es ging weiter nach Süden, erst entlang der Deception Pan (2022 haben wir hier im Schlamm festgesteckt und übernachten müssen) bis zur Piper Pan (2021 haben wir uns hier fünf Stunden auf dem Schlamm gegraben), doch dieses Jahr alles trocken. 

Wir fanden mehrere Löffelhundfamilien, Giraffen, Antilopen, einen leicht auffälligen Elefanten, der Spaß daran hatte, Vögel am Wasserloch aufzuscheuchen und dann Springböcke über die Pan jagte. 

Doch keine Löwen! Wir fanden bei einer weiteren Löffelhundfamilie einen tollen Platz für den Sunset.

Als wir zur Campsite gefahren sind, war es dann schon dunkel und ich leuchtete ohne jegliche Erwartung über das Wasserloch, da plötzlich mehrere Augenpaare. 

Haben wir doch noch das Löwenrudel der Piper Pan gefunden. Wir beschlossen, sie in Ruhe zu lassen und aßen nur noch schnell Pasta auf der Campsite und schliefen. Doch nicht lange, dass es begann zu gewittern, es hat so laut und unglaublich lange gedonnert, Toyo hat gewackelt. Für alle Besorgten: Es gibt Untersuchungen, dass auch mit hochgeklapptem Dach das Auto ein Faradayscher Käfig ist 🤞🏻. 

Die Auswertung der Wildtierkamera ergab, dass auch erst nach dem das Gewitter vorbei war, ein Leopard sich bei uns vorbeigeschlichen hat. 

Voller Erwartung ging es zum Wasserloch, doch keine Löwen mehr. Wir fanden sie auch nicht noch einmal. 

Ob wir ein drittes Mal in der Kalahari stecken geblieben sind, ob Toyo uns schon wieder etwas übel nimmt, oder wir einfach hier in der Kalahari bleiben, lest ihr im nächsten Blog.

Eure Kalahari-Mäuse 

Tony&Juli 

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